69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Fr 29. Jun 2018, 16:58

Hallo an alle Freunde des E9

Ich bin Uli, gerade mal 5 Jahre älter als mein 2800 CS und lebe seit ca. 30 Jahren im Südwesten der Republik,
genau gesagt in Rottenburg Am Neckar, Kreis Tübingen. Gebürtig bin ich aus Bocholt, westliches Münsterland.

1991 suchte meine Frau ein neues Auto und wollte unbedingt einen Suzuki Swift.
Bei einem Autohändler in Villingen Schwenningen stand ein entsprechendes Gebrauchtfahrzeug, das wir uns angeschaut haben.
Glücklicherweise fanden wir es beide häßlich und es kam nicht zum Kauf. Der Weg dorthin hat sich doch gelohnt,
weil der Bruder des Händlers seinen 2800 CS, Bj. Mai 1969 zum Kauf angeboten hatte.
Da ich erblich vorbelastet bin (mein Vater hat in den 70er bereits einen E3 gefahren), hab ich mich sofort in das Auto verliebt.
Der Kontakt zum Bruder war schnell hergestellt und es kam zum Kauf. 10.500 DM für den blauen 2800 CS (gerade restauriert),
dazu noch ein zweiter E9 (2800 CSA) in grün, als Schlachtfahrzeug.
Familiennachwuchs und Platzmangel (das Schlachtfahrzeug stand im Garten) waren der Verkaufsgrund.

Vom Schlachtfahrzeug wurden sämtliche Teile abgeschraubt und eingelagert, den blauen CS bin ich stolz nach Hause gefahren.

Das ist inzwischen 27 Jahre her, Fortsetzung folgt...

Ich freue mich, meine Geschichte mit euch zu teilen und hoffe auf einen regen Austausch in diesem Forum.

Viele Grüße,
Uli

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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Lallas Garage » Mo 2. Jul 2018, 08:09

Hi, wirklich interessante Geschichte aber wieso toyota blau und wieso Polaris Silber ???
Erzähl mal mehr darüber.

Lg Simon
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mo 2. Jul 2018, 10:10

Hallo, hier nun die Fortsetzung ...

In den Jahren 1991 - 1998 bin ich den Wagen regelmäßig als Zweitwagen gefahren, 1995 dann der erste kritische TÜV und die notwendigen Karosseriearbeiten an den Schwellern wurden mit meinem Erstfahrzeug (Ford Escort RS Turbo) bezahlt. D.h. von 1995 - 1998 wurde der E9 ganzjährig gefahren. Ob das so schlau war? :O

1998 bekam ich einen Firmenwagen mit Tankkarte und der E9 wurde mir zu teuer, verkaufen wollte ich ihn nicht und in der Garage war Platz. Da stand er dann 5 Jahre bevor er beim ersten Versuch der Wiederinbetriebnahme durchgefallen ist.

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Foto: Nach 5 Jahren ohne Staubschutz aus der Garage abgeholt.

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Foto: Bei der Entstaubung, vor dem Räderwechsel. Ist halt schon ein hübscher.

Ich wollte die Räder auf Originalfelgen wechseln und beim Ansetzen des Wagenhebers brach dieser beim Anheben durch den Schweller.

Frust hoch, Motivation im Keller. Der Wagen ging zurück in die Garage...

... to be continued ...

Gruß
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mo 2. Jul 2018, 11:45

Zeitsprung ins Jahr 2015.

Ein Freund aus Hamburg wusste, daß ich den CS noch besitze und bei einem Besuch wollte er ihn unbedingt sehen. Wir sind dann zur Garage gefahren und haben ihn zur besseren Begutachtung rausgeschoben.

Der Motor ließ sich manuell drehen, saß also nicht fest. Bei den Bremsen sah es anders aus. Die Trommelbremsen hinten waren zwar rostig, die Räder ließen sich aber drehen. Die Vollscheiben vorne (2800CS ohne Innenbelüftung) gingen allerdings sehr schwer und die Bremssättel saßen dann auch schnell fest.

Die allgemeine Technik bereitete mir keine großen Sorgen, die Karosserie und Rostschäden doch sehr.

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Foto: 2015 Besuch in der Garage und erste Begutachtung ob sich die Rettung lohnt

Zwei Jahre hat er mich bequatscht, ich solle ihn restaurieren und wieder auf die Straße bringen. Im Sommer 2017 war es dann soweit...

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Foto: Zweite Abholung und Zwischenparken unter dem Festzelt im Garten

Die Garage am Wohnhaus bekam noch einen neuen Boden, so daß sauberer gearbeitet werden kann.

Von BMW wurde ein Zertifikat angefordert. Auslieferung an ein BMW Autohaus A. Mayer KG in Onstmettingen (Albstadt) am 22.5.1969.
Vergleich mit Karossierienummer (auf und hinter(!) der Karmann Plakette) und Motornummer ergab "matching numbers".

Farbe: Polaris Silber

Entschluss: Mein 2800 CS wird einer Vollrestauration unterzogen und soll in Orignalfarbe zum 50. Geburtstag wieder auf die Straße

Viele Grüße,
Uli
Zuletzt geändert von Maschalab am Mo 9. Jul 2018, 22:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mo 9. Jul 2018, 21:01

Ein paar Technik Checks wollte ich jedoch vorher durchführen. Der Motor ist seit 20 Jahren nicht mehr gelaufen, die alten Flüssigkeiten inkl. Sprit waren noch im Auto. Der Motor ließ sich manuel drehen, das war ja bereits ein wichtiges Kriterium, aber würde er auch anspringen!?

Zunächst wurde die alte Batterie ersetzt, alle Kerzen rausgedreht und die Brennräume mit WD40 eingesprüht. Das konnte einige Zeit wirken, bevor der Zündschlüssel umgedreht wurde. So konnten die ganze Motorteile mal richtig in Bewegung gebracht werden. Das hat sich ohne komische Nebengeräusche ganz gut angehört.

Dann wurden die Kerzen wieder reingedreht und scharf gemacht. Etwas Starterspray in die Vergaser und Zündschlüssel umgedreht...

Nach ein paar Rülpsern und Räuspern sprang er tatsächlich an. Der Klang war einfach nur geil und eine Menge Erinnerungen vom damaligen Cruisen bei offenen Fenstern kamen hoch.
Der M30 ist einfach ein Traum wenn man beim Klappern der Ventile zuhören kann. Jetzt wollte ich ihn auch fahren, in einem 500 Einwohner Dorf auf dem Land findet man schnell einen Feldweg für den entsprechenden Test. Leider wurde erstmal nichts daraus, da die vordere rechte Bremse fest saß und das Rad blockierte.

Bei der Revision der Bremse habe ich, wohl bedingt durch die lange Standzeit, einen Radlagerschaden festgestellt. Die Demontage der festsitzenden Bremssättel taten den Bremscheiben auch nicht gut, so daß ich die Lager inkl. Scheiben austauschen musste.

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Foto: Begutachtung der Bremse

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Foto: Revision der Radlager

Die erste Testfahrt im Video festgehalten:
http://maschalab.de/CS2800/E9Testfahrt.webm

Viele Grüße,
Uli
Zuletzt geändert von Maschalab am Mi 11. Jul 2018, 22:14, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mo 9. Jul 2018, 22:04

Die nächsten Schritte folgen. Abmontieren der ersten Anbauteile und Begutachtung der offensichtlichen und notorischen Schwachstellen bezüglich Rost. Durch viele Bilder im Forum war ich vorgewarnt und erwartete das, was ich dann letztendlich auch gefunden habe. Mein E9 ist da keine Ausnahme.
    - Rost an der A-Saule
    - Rost im Schweller
    - Rost im Bodenblech
    - Rost im Kofferraum

... hat er alles. :-(

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Foto: Rost A-Säule, Bedenblech

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Foto: Rost Schweller, Kofferaum

Ich denke, das ist alles machbar.
Dann aber doch noch Bauchschmerzen. Beim Anheben des CS über die Längsträger hat es "Knack" gemacht. Hier ist der Wagenheber in den Träger eingedrungen.

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Foto: Rostloch im Motorträger

Die große Frage die sich stellt ist natürlich: "Wieviel Rost befindet sich noch unter dem Lack und der Spachtelmasse?". Beim Heraustrennen der Heckschadstelle hab ich ca. 1cm Spachtelmasse und doppelte Bleche vorgefunden. Um das alles herauszufinden muss der Lack ab, und das geht am besten im Tauchbad.

Gruß
Uli
Zuletzt geändert von Maschalab am Di 17. Jul 2018, 14:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mo 9. Jul 2018, 22:17

Um die Blechwochen auszunutzen, wurde erst einmal das Teilelager inspiziert. Ich hatte ja seinerzeit ein Schlachtfahrzeig nebst Blechteilen dazubekommen.

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Foto: Bestandsaufnahme Ersatzteile

Freude kam auf, als ich im Lager beide Innenradhäuser, original BMW, wiedergefunden habe.

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Foto: Blechwochen bei W&N

Viele Grüße,
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mi 11. Jul 2018, 22:42

Vor dem Tauchbad steht die Zerlegung.

Das Frühjahr wurde trotz Kälte in der Garage dazu genutzt sämtliche Anbauteile auszubauen. Im Motorraum insbesondere LIMA, BKV, Kühler, Wasserbehälter, Servopumpe, Servoölbehälter und zusätzlich der Zündverteiler, da der beim Ausbau zu exponiert herraussteht und abbrechen kann.

Ein besonderer Meilenstein war dabei der Ausbau des Motors ohne Hebebühne von oben und mit angeflaschtem Getriebe. Mit Motorkran und Balancebrücke ging aber auch das. Anfang Februar, mitten in der Nacht war es dann soweit. Der Motor hängt am Haken und ist draußen.

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Foto: Vorsichtiges Rausheben mit permanenter Justage des Balancierers

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Foto: Da hängt er am Haken mit 20 Jahre altem Dreck

Motor und Getriebe müssen einiges an Gewicht haben, da sich danach die gesamte Front deutlich nach oben bewegt hat.

Gruß
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mi 11. Jul 2018, 23:08

Trennung von Motor und Getriebe und anschließender Reinigung. Sieht schon wieder gut aus...

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Foto: Original ZF 4 Gang Getriebe mit Glocke

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Foto: ZF Typschild

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Gruß
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mi 11. Jul 2018, 23:31

Weiter geht es mit den beiden Achsen. Der Wagen wurde soweit aufgebockt, daß die Achsen abgeschraubt und per Wagenheber abgelassen werden konnten.

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Foto: Nach Ausbau der Hinterachse

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Foto: Differentialgetriebe

Nach der Reinigug des Differentials wollte ich wissen ob es ein Sperrdifferential ist.
Die Dokumentation sagt, daß in den frühen 2800 CS ab Werk ein Sperrdifferential verbaut wurde (25%). Später gab es die nur als Sonderausstattung.

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Das sollte mit einer eingeschlagenen "S25" gekennzeichet sein. Zunächst habe ich nur die Übersetzung gefunden (linker Pfeil: 11:38) und bei richtigem Lichteinfall habe ich dann auch noch ein "S" entdeckt, jedoch ohne Angabe der % Zahl.

Frage an die Experten: Ist es nun ein Sperrdifferential wobei bei den ersten Versionen auf die % Zahl verzichtet wurde? Die 40% Variante kam ja erst ein paar Jahre später.

Viele Grüße,
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Lallas Garage » Do 12. Jul 2018, 08:30

Moin Uli, erstmal vielen Lieben dank für diesen bisher klasse Bericht. Er ist wirklich sehr sehenswert und absolut interessant.
Davon lebt ein Forum wie dieses aber leider kommt es selten vor das sich jemand diese Mühe macht, gerade auch weil in so einer Zeit einfach die Zeit fehlt.

Zu deiner Geschichte, absolut genial wie du es gehandhabt hast. Einfach eine traumvorstellung..... Früher selber gefahren, dann weggestellt weil dran gehangen und jetzt der große Wiederaufbau.. Top, ich find es klasse..

Bitte gib nicht auf und zieh das jetzt Durchbruch wenn da noch große Überraschungen kommen werden.
Mein Auto sieht ähnlich aus wie deines obwohl es vorher eigentlich besser aussah. Leider wurde auch da an Spachtel nicht gespart. (Siehe Oldtimer Praxis Ausgane 04/2018)

Ich freue mich deinen Bericht weiter zu verfolgen.
Lieben Gruß aus dem Münsterland Simon
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Fr 13. Jul 2018, 08:15

Hallo Simon,

vielen Dank für deinen aufmunternden Kommentar. Für Durchhalteparolen ist es noch zu früh da die Motivation noch extrem hoch ist. Ich komme aber ggfs. darauf zurück :-)
Es macht soviel Spaß an dem Auto zu werkeln und das ist für mich der ideale Ausgleich zum Beruf, wo ich den ganzen Tag am Schreibtisch sitze, eMails schreibe und telefoniere.

Ich freu mich jedes Mal in die Garage zu gehen und ein Stück weiterzukommen.

Deinen Beitrag hier im Forum habe ich interessiert verfolgt und auch den Artikel in der Oldtimer Praxis fand ich super. In der aktuellen Ausgabe von Motor Klassik (August 2018) gibt es einen weiteren Artikel zu einer 3.0 CSL Restauration.

Ich werde weiter berichten und als nächstes kommt die Phase "Entkernen" und Rollgestell bauen.

Viele Grüße,
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Fr 13. Jul 2018, 08:47

Die Entkernung ging zügig voran, sind doch fast alle Teile nur geschraubt. Die wenigen Popnieten am Dachhimmel und den Chromteilen an A und B Säule waren schnell aufgebohrt.

Wichtig ist die permanente Dokumentation VOR dem Abschrauben. Hier wurden Sticker mit Nummern neben den Schrauben geklebt, Foto gemacht und danach mit der Nummer eingetütet.
So kann ich später beim Zusammenbau die Plastikbeutel der jeweiligen Baugruppe nehmen und auf dem Bild ist dann zu erkennen wo die Schrauben wieder hingehören.

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Foto: Nummerierung der Schrauben an Beifahrertür

Auch der Kabelbaum muss vorher ordentlcih dokumentiert und mit Stickern versehen werden

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Foto: Hinterer Kabelbaum

Der Innenraum leert sich zusehend ...

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Foto: Letzte Aktion, Lenksäule und Handbremshebel ausbauen

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Foto: Geschafft! Die Karosserie ist nackt und aufgebockt

Viele Grüße
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mo 16. Jul 2018, 22:05

Das Gestell habe ich parallel angefertigt und dabei meine ersten Schweißerfahrungen gemacht. Mit 4mm Vierkantrohren ist das eine gute Übung. Das Gestell wollte ich so aufbauen, daß es flexibel ist und sich zudem auch leicht zerlegen läßt. Länge, Positionen der Aufnahmepunkte, sowie Höhenausgleich vorne ggegenüber hinten sollte möglich sein. Das Schweißen hat dabei viel Spaß gemacht.

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Foto: Das Gestell, aber wie bekomme ich das unters Auto?!

Der Vorteil von meinem zerlegbaren Gestell war die Möglichkeit es unter dem Auto zu montieren, so dass ich ohne Hebebühne auskam.

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Foto: Beim Einfall mit dem Zusammenbau unter dem Auto

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Foto: Aufnahme vorne am Motorträger

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Foto: Aufnahme hinten mit den Hinterachsgummi und Schubstange

Verwendet wurden 4 lenkbare Rollen, 200mm, 400kg, zwei davon mit Bremse

Viele Grüße,
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mo 16. Jul 2018, 22:20

Den Termin im EZZ Zweibrücken habe ich bestätigt bekommen. Ende Juni ist es soweit.

Quer in der Garage geparkt, dank voller Beweglichkeit mit 4 Lenkrollen-Gestell. Kann ich nur empfehlen und die Mehrkosten für die zwei Extrarollen halten sich in Grenzen.

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Foto: Querparker

Der Anhänger wurde gemietet und die Karosserie geladen und verzurrt. Von mir zuhause sind es ca. 210 km nach Zweibrücken.

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Foto: Karosse auf Trailer

Samstag 23. Juni 2018, das letzte Foto in Toyota Blue

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Foto: Mein E9 im Lager des EZZ Zweibrücken

Jetzt heißt es erstmal Warten und Hoffen dass unter dem Lack nicht zuviel kaputt ist...

Da die Garage jetzt erstmal wieder leer war, konnte mal wieder sortiert und aufgeräumt werden.

Gruß
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mo 16. Jul 2018, 23:01

Das EZZ war so freundlich und hat Bilder der einzelnen Phasen der Entlackung gemacht. Leute mit empfindlichen Magen, jetzt bitte wegsehen ;-)

Die Karosserie wird dabei mehrere Tage in ein Tauchbad mit Lauge gegeben, dabei wird Lack, Spachtelmasse und Unterbodenschutz aufgeweicht.

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Foto: Nach erstem Tauchbad

Nach dem Tauchbad wird das Blech mit Hochdruckreiniger abgespritzt und dabei die losen Lackschichten entfernt. Dieser Vorgang muss solange wiederholt werden bis das nackte Blech übrig bleibt.

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Foto: Nach erstem Hochdruckreinigen

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Foto: Nach 2. Durchgang, Tauchbad

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Foto: Nach 2. Reinigung

Der letzte Schritt ist eine Rostkonservierung auf Wasserbasis, die verhindert Flugrost für ein paar Wochen. Das Auto sollte dabei nicht nass werden, da dabei die Konservierung abgespült wird.

Viele Grüße,
Uli
Zuletzt geändert von Maschalab am Do 6. Sep 2018, 15:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Mi 18. Jul 2018, 12:20

Samstag 14. Juli, Entlackungszentrum Zweibrücken

Die Karosserie ist vollständig entlackt und abholbereit. Aus der Ferne sieht es gut aus, aber je näher ich dem Blech komme ...

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Foto: Im EZZ, zur Abholung bereit

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Foto: wieder daheim

Kein Rost mehr, dafür Löcher wo keine sein sollten. Die konnte man vorher nicht sehen und wurden vermutlich nur noch vom Lack und Unterbodenschutz gehalten.

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Foto: Loch im Frontblech hinter linkem Scheinwerfer

Außerdem: Pfusch bei frühen Restaurationen, Gebrutzel per mit E-Hand Schweißgerät wohin man nur schaut, Bleche einfach über alte Rostschäden drübergebraten.

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Foto: Ein einziges Flickwerk!

@Simon: Ich brauche jetzt doch schon deine Durchhalteparolen...

Viele Grüße
Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Ingo » Mi 18. Jul 2018, 15:14

Hallo Uli,

schaut alles relativ "standardE9mäßig" aus. Das wird dann die etwas größere Inspektion. Ich verstehe ehrlich gesagt nur bedingt warum sehr viele Leute, trotz besseren Wissens richtig viel Geld in die Hand nehmen, um die Karosse entlacken zu lassen, nur um anschließend dann ohne Ende Blechteile herauszupräparieren. Erfahrungsgemäß die kompletten Schweller, im Normalfall den kompletten Boden, alle Seitenwände, Kofferraumboden, Heckabschlussblech, Frontmaske, Innenradhäuser, Spritzwand, A-Säulen, eventuell Dachhaut, sofern der E9 mit Schiebedach bestückt ist und, und, und. Das was an gesundem Blech stehen bleibt nach diesen "kleineren, chirurgischen" Eingriffen, lässt sich normalerweise auch mechanisch vom Lack oder Unterbodenschutz befreien. Aber gut, es schadet nicht, wenn die Karosse nackig ist, maximal der eigenen Geldbörse.

Diese ganze Prozedur einer Totalrestaurierung ist wirtschaftlich gesehen schon an einem CSi fragwürdig, bei einem 2800er eigentlich ziemliches Geld verbrennen. Macht man aber natürlich immer dann trotzdem, wenn man entweder eine gewisse persönliche Geschichte mit dem FZ hat, oder wenn es einem egal ist, wie am Ende Investment und Wert einander gegenüber stehen. Muss man halt ewig lang restaurieren und drauf warten, dass die Preise weiter steigen :-)

Letztlich gibt es kaum eine andere Möglichkeit sicher zu stellen, dass unter dem schönen Lack auch völlig gesundes Blech schlummert. Von daher gibt's auch von mir schon mal ein wirklich nett und ernst gemeintes: Halte durch, das Ergebnis wird entschädigen für all die "Pein" .-)

Viel Erfolg bei Deiner weiteren Restaurierung

VG

Ingo
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Jens B. » Mi 18. Jul 2018, 16:18

Hallo Uli,

ich lese Deinen Bericht mit sehr großer Begeisterung. Eine sehr aufwendige Restauration in Eigenregie. Großen Respekt!
Ich hoffe sehr, dass Du uns weiter mit deinen Berichten und Bildern auf dem Laufenden hälst.
Weiterhin viel Erfolg, die Mühe lohnt.

Gruß Jens
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon andilin » Mi 18. Jul 2018, 16:55

Hallo,
auch von mir ein großes Danke für deine Berichte und Fotos. Da mein CS nicht wirklich besser aussieht und ich auch kräftig dabei bin, kann ich bestimmt das eine oder andere Foto zum Nachsehen gebrauchen.

Vielen Dank
Andi
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Di 24. Jul 2018, 08:59

Hallo Ingo, Jens, Andi

Vielen Dank für eure Kommentare. Ich habe mich inzwischen wieder gefangen und mich an den Anblick in meiner Garage gewöhnt. Es geht auf jeden Fall weiter ...

Der Grund für die Totalentlackung liegt auf der Hand, ich wollte von vornherein wissen mit was ich es zu tun habe. Obwohl ich den E9 schon 27 Jahre besitze kenne ich die frühen Jahre und entsprechende Basteleien an dem Wagen nicht.

Bei der Historienrecherche bin ich nicht weit gekommen, außer meinem eigenen Auftrag 1994, ihn über den TÜV zu bringen, und dass er Ende der 80er vom Vorbesitzer "restauriert" wurde ist nichts bekannt. Der Vorbesitzer konnte mir nur noch sagen, daß der Wagen im Bodenseeraum von einem "Puff-Lui" gefahren wurde (mit rotem Lederbesatz). danach verliert sich die Spur.

Die Vorwärtssuche hat auch nichts ergeben, außer Autohaus und Auslieferungsdatum gibt es keine weiteren Informationen, da die Unterlagen nicht mehr vorhanden sind. Das Autohaus hatte seinerzeit Fiat und BMW im Verkauf. Die BMW Sparte wurde jedoch irgendwann aufgegeben und dabei ist auch das Archiv verlorengegengen.

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Foto: BMW / Fiat Autohaus Maier in Onstmettingen

Da der Wagen nicht verkauft werden soll handelt es sich nur um nicht realisierte Gewinne / Verluste. Solange ich mit den Investitionen unter dem aktuellen Marktwert bleibe ist es lediglich eine Umwandlung von Geld in Auto. Desweiteren gehe ich nicht davon aus, dass der Wert des Wagens fällt, sofern jetzt die Restaurierung nachhaltig wird. Bei entsprechender Pflege halten sich die Folgekosten dann auch in Grenzen.

Viel Blech wollte ich vor der Entlackung nicht raustrennen, da die Stabilität stark darunter leidet und ich einen Verzug vermeiden will. Hier werde ich den Ratschlag von Gerhard (per PN) befolgen und ihn vom Transportgestell runternehmen und auf eine Celette Richtbank aufspannen. Die habe ich gestern gefunden und wird diese Woche noch abgeholt. Bilder folgen dann...

Bis dann,
Uli
Zuletzt geändert von Maschalab am Do 6. Sep 2018, 10:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Lallas Garage » Mi 8. Aug 2018, 09:20

Lieber Uli, du machst es genau richtig. So eine Entlackung ist absolut perfekt, du weißt jetzt direkt was los ist und hast den ganzen dreck nicht in der Garage. Ich mache es au der klassischen Art ( Pinsel, Spachtel, Fön, Petroleum usw) und ich kann dir sagen, diese Arbeit und den dreck willst du nicht haben. Zumal wie du selber schon sagtest kommen immer neue Stellen auf die man eigentlich nicht erwartet hätte.

Bitte denk nur dran das du an einer KTL Beschichtung nicht vorbei kommst das ist natürlich nach so einer entlackung absolut Pflicht.

Naja das du weiter machst sagtest du ja und das ist auch die absolut richtige Entscheidung. Wenn es dann mal garnicht mehr geht gönne dir ne Pause und mache zu einem späteren Zeitpunkt weiter nur dann wird es richtig gut.

So Handhabe ich es auch immer und befinde mich grad auch in einer Pause...

Ok ich freue mich sehr auf weitere vortschritte und weitere Bilder. Bis dahin viel Spaß, Glück und Erfolg.
Lg Simon
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Do 6. Sep 2018, 14:12

Die Celette Richtbank ist inzwischen eingetroffen und musste erstmal tiefergelegt werden. Der Vorbesitzer hat sie durch massive Zwischenstücke erhöht, um damit besser arbeiten zu können. Da die Deckenhöhe bei mir in der Garage nicht ausreicht, müssen die raus.

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Foto: Richtbank mit montierter Erhöhung

Desweiteren mussten sämtliche Gewinde nachgeschnitten werden oder M16 Muttern z.T. ersetzt werden. Die Traversen werden mit M16 Senkkopfschrauben fixiert, die waren leider auch nicht dabei. Der Richtsatz für den E9 ist auch nicht so leicht zu bekommen oder die Miete ist sehr hoch. Da ich nicht wirklich "Richten" muss, war der Plan, die notwendigen Aufnahmeständer selbst anzufertigen. Die Spaltmaße meines E9 sind gut und da ich viele Bleche heraustrennen muss, soll die Karosserie an möglichst vielen Punkten fixiert werden um einen Verzug zu vermeiden.

Die blanken Stahlplatten (8mm stark) wurden online mit entsprechende Lochung bestellt. Sie dienen später als Träger für die Quadratrohre, die daran geschweißt werden.

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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Fr 7. Sep 2018, 08:14

Nachdem die ersten 4 Aufnahmehalter angefertigt wurden konnte der Wechsel vom Transportgestell zur Richtbank erfolgen.
Mangels Hebebühne wurde die Karosserie mit einem zweiten Motorkran vom Gestell angehoben, so daß das es herausgefahren werden konnte.

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Foto: Entfernen des Transportgestells

Das war schon etwas abenteuerlich und ich würde es so auch nicht mehr machen. Dafür gibt es spektakuläre Bilder...

Bild
Foto: Flying E9

Die Richbank konnte dann unter den E9 geschoben werden und beim langsamen Ablassen und mit etwas Überzeugungsarbeit "flutschen" die Langschrauben der Hinterachsaufnahme in die dafür vorgesehenen Aufnahmen. Die vorderen Träger waren an der Karosserie montiert und wurden nach Ablassen auf den 8mm Stahlplatten angeschweißt und fixiert.

Bild
Foto: Fixiert auf Richtbank

Als nächste Aktion kommen die zusätzlichen Aufnahmepunkte dran, die ebenfalls individuell angefertigt werden.

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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon andilin » Fr 7. Sep 2018, 17:19

Das sieht wirklich abenteuerlich aus, aber wenn es funktioniert und die Möglichkeiten begrenzt sind, warum nicht. Hat doch geklappt.

Weiter so!!!!
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Do 18. Okt 2018, 10:08

Hallo allerseits. Inzwischen sind weitere 6 Wochen vergangen und ich war nicht untätig. Nachdem die Blechkiste auf der Richtbank montiert war ging es weiter mit der Herstellung zusätzlichen Aufnahmepunkte um einen Verzug zu vermeiden.

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Foto: Hintere Aufnahme an der Halterung Differentialgetriebe

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Foto: Lager für die Achsträger, sowie Standfuß für den inneren Rahmen (geht durch den Ausschnitt der Gangschaltung)

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Foto: Ein Alien bei der Herstellung der Säule für das innere Radhaus ...

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Foto: ... und nach der Montage, bei abgenommenem Kotflügel

Der nächste Beitrag zeigt den inneren Rahmen.

VG Uli
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Re: 69er 2800 CS - Von Toyota Blue zu Polaris Silber

Beitragvon Maschalab » Do 18. Okt 2018, 10:45

Der innere Rahmen bekam insgesamt 5 Aufnahmepunkte an der Richtbank.

Zwei bei den hinteren Sitzen, wobei die vorhandenen Lackablauflöcher als Durchgangspunkte für die Rohre verwendet wurden.
Ein Aufnahmepunkt bei der Gangschaltung sowie die beiden Enden der Standfüße für die vorderen Radhäuser.
Der Rahmen wurde nach vorne zur Aufnahme der Motorhaube verlängert und dort auch querverstrebt.

Zur Erinnerung: Ich werde beide inneren Radhäuser austauschen und auch den linken Motorträger komplett ersetzen.

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Foto: Innerer Rahmen, mit Querverstrebung zur B und A Säule, sowie Verstrebung Tunnel mit Innenschweller

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Foto: Rahmen im Frontbereich mit Abstützung an den Radhäusern

Zusätzlich habe ich noch die vorderen Getriebeaufnahmehalter genutzt um einen weiteren Aufnahmepunkt zu erstellen. Ich denke der wird notwendig sein, wenn die linke A-Säule freisteht, da ich an der Seite viel heraustrennen muss.

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Foto: Vordere Aufnahme an der Getriebehalterung

Mag sein, das ist ist alles übertrieben, macht aber alles unheimlich Spaß und ich werde mit meinem Schweißgerät immer vertrauter. Schaden tut's auf jedenfall nicht, kostet im Wesentlichen nur Zeit.

Ab jetzt wird geflext, geschnitten, gesägt, da wo entweder Rost war oder die ursprünglichen Schweissarbeiten in Flickenteppichen resultierten.

Bis zum nächsten Mal,
Viele Grüße
Uli
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