2800 CS aus USA

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Re: 2800 CS aus USA

von Udo » Sa 23. Mai 2020, 17:36

Hallo Simon,
ich wurde mit meinem Auto total über den Tisch gezogen. Da ich null Ahnung habe wird das Teil jetzt komplett restauriert. Habe durch Zufall einen Polen ( erst gucken, dann lästern! ) gefunden und beim Besuch eine Vollrestauration e9 gesehen, vom nackten Blech zum fertigen Teil. War schlicht unglaublich.
Jetzt wird meiner gemacht. Hab`keine besonderen Ansprüche, soll halt nur perfekt werden. Bei der Abgabe des Autos habe ich z.B. auf die lt. Gutachter fertigen Kotflügel hingewiesen. Es hieß nur, werden wir uns ansehen. Die einzigen erneuerten Blechteile werden wohl die Schweller sein .
Alles zusammen wird in Richtung 30 tds € kosten, plus selbst beschaffter Teile wie Scheiben, Gummis, Leder und gewissem Kleinzeug (Lautsprecher usw.) nach meinem Geschmack.
Die können alles und wissen wovon sie sprechen.
Mit der Anschrift kann ich dienen.

Nette Grüße
Udo

Re: 2800 CS aus USA

von andilin » So 3. Mai 2020, 20:43

Hallo Simin,
bei dir wird bestimmt der teure Nehmerzylinder und Geberzylinder verbaut sein. Die günstigen waren bei den neueren Modellen verbaut.
Zur Sicherheit würde ich die Teile aber lieber vorher ausbauen, dann kannst du sie besser vergleichen. Es gibt auch Reparatursätze dafür, damit kannst du ne menge Geld sparen, wenn die Teile von innen noch gut aussehen.
Gruß
Andi

Re: 2800 CS aus USA

von Gerhard » So 3. Mai 2020, 20:18

Hallo Simon

Egal welche Lenksäule du einbaust, die Lenkspindellager solltest du in jedem Fall erneuern. Der Wechsel später in eingebautem Zustand ist ein rechter Mist...... Die Spindel ist übrigens nicht vernietet. Das sind ganz normale metrische Gewinde-Schrauben, allerdings sind es Abreissschrauben. Da reißt der 6 Kant Kopf bei erreichen des Drehmomentes ab, damit ist eine gewisse Diebstahlsicherheit gegeben. Die Schrauben müssen also aufgemeiselt werden. In ausgebautem Zustand der Lenksäule ist das in 5 Minuten erledigt......

Schau die mal dieses Posting an.

viewtopic.php?f=15&t=23596&p=23596&hili ... ger#p23596

Ansonsten bitte ich zu beachten, dass Links zu ebay nicht erwünscht sind. Als Tipp: E12 und E24 Geberzylinder passen im E9 nicht.

Gruß Gerhard
PS: Das Holz in deinem vorherigen Beitrag ist wie du vermutet hast nicht original. Das könnte von SIMA sein. Da hab ich noch ein paar neue Sätze, kosten je nach Zustand zwischen 100 und 150 Euro im Satz.

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » So 3. Mai 2020, 19:19

Hi,
bei meim Auto, sind leider alle Verschleißteile am Fahrwerk schrottreif, ist aber nicht ganz so tragisch, da ich sowieso, der Sicherheit wegen, daß meiste neu machen wollte. Der Motor ist glücklicherweise wohl doch nicht defekt und läuft, es muss jetzt aber wohl noch Vergaser und Tank gereinigt werden. Die Kompression ist nach wie vor etwas niedrig, könnte sich aber vielleicht noch bessern, so die Aussage. Kommunikation ist momentan etwas schwierig.

Ich habe mit der Werkstatt ausgemacht,daß ich die Teile bringe, Bremsen, Stoßdämpfer und Querlenker habe ich schon.
Jetzt brauch ich aber auch noch die Kupplungszylinder, ich blicke da nur nicht recht durch, weil irgendwie alle anders aussehen.
Weiß denn jemand, ob diese für mein Modell die richtigen sind.?

https://autoteile.check24.de/nehmerzyli ... archresult
https://www.ebay.de/itm/TRW-KUPPLUNGSGE ... 3135927527
oder der
https://www.ebay.de/itm/BMW-E9-2-5-3-0- ... Swd9heIJG2

Ich hab dann noch eine Lenksäule gekauft, von der ich eigentlich, nur die obere Abdeckung nehmen wollte, weil die bisherige beim Schloßausbau zerstört wurde, nur ist die Welle mit dem Gehäuse irgendwie vernietet, ist es denn sinnvoll die Welle zu tauschen oder sind die immer gleich, dann würd ich das erstmal komplett lassen.?
IMG_1123[1].JPG
Grüße
Simon

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Mo 9. Mär 2020, 20:33

IMG_0772[1].JPG
Holzleisten hab ich auch gefunden, aber ich glaube, daß Furnier ist keines der originalen Muster, kann daß, jemand erkennen.?
IMG_0769.jpg
Ich bräuchte noch, die beiden Rücksitze mit Leder oder Kunstleder, müssen nicht perfekt sein, vielleicht hat ja jemand noch welche übrig.?

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Mo 9. Mär 2020, 20:15

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Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Mo 9. Mär 2020, 20:10

Hi,

bezüglich des Motors, weiß ich leider noch nicht mehr, aber ich bin parallel dabei, daß Interieur zu überabeiten.
Beim Sattler habe ich mal eine Türverkleidung neu machen lassen, gerettet wurde noch das Grätenmuster und die Tasche, alles andere war einfach zu marode. Die Nähte sind nicht ganz original, aber sieht ganz schick aus. Hat 140 gekostet, mit der Holzplatte, finde, daß ist ok.
IMG_0724.png
Seitenteiil.png
Seitenarmlehnen der neuen Version und Mittelarmlehne hab ich auch auftreiben können, leider alles nur in Blau, wollte es neu beledern lassen, habe es jetzt aber doch gefärbt und sieht erstaunlich gut aus. Farbe hat nur 10 Euro gekostet und neu überziehen kann ich es immer noch später.
Dateianhänge
IMG_0725[1].JPG

Re: 2800 CS aus USA

von Gerhard » Di 25. Feb 2020, 21:01

Julius hat geschrieben:
Di 25. Feb 2020, 13:38


Wie kann man die Schweller mit einem Endoskop untersuchen?

Das Auto was ich kaufen möchte schein Rost unter dem Amaturenbrett zu haben.
Hallo Julius

Im Innenschweller sind einige Löcher die mit Plastikstopfen verschlossen sind. Wenn man diese Stopfen entfernt, kann man mit dem Endoskop den Schwellerzustand überprüfen.

Gefährlichen Rost in dem Bereich Amaturenbrett innen hab ich bisher noch nie gesehen, hier würde ich Entwarnung geben.

Gruß Gerhard

Re: 2800 CS aus USA

von Julius » Di 25. Feb 2020, 13:38

Hallo zusammen,

interessiere mich für einen E9. Habe auch schon einen ins Auge gefasst, der bei meinem ersten Besuch gut aussah. Hage mir jetzt ein Lackmesser sowie ein Endoskop bestellt. Das Auto muss nicht original sein aber ich möchte halbwegs Ruhe haben und fahren können. Daher habe ich noch einige Fragen.

Wie kann man die Schweller mit einem Endoskop untersuchen?

Das Auto was ich kaufen möchte schein Rost unter dem Amaturenbrett zu haben. Man sieht es durch diesen kleinen Schlitz zwischen Scheibe und Amaturenbrett. Von wo aus kann man dies gut untersuchen. Vom Sicherungskasten?
Dateianhänge
Anmerkung 2020-02-25 133751.png

Re: 2800 CS aus USA

von Knippivorst » Mo 10. Feb 2020, 09:55

Nachher:
DSC_0373.JPG
DSC_0375.JPG
IMG_5499.jpg
VG
Michael

Re: 2800 CS aus USA

von Knippivorst » Mo 10. Feb 2020, 09:53

Hallo Simon,

auch ich möchte dich nicht verrückt machen, aber ich hatte Ende 2018 bei meinem 2800er die gleiche Diagnose.
Nach der NRW Herbstausfahrt bin ich auf 4-5 Zylindern noch in die Garage gekommen, am nächsten Morgen sprang der Motor nicht mehr an.
Danach habe ich das Coupé zum Motorenbauer geschleppt, das Kompressionsdiagramm zeigte 1,2 bar auf den Zylindern 4 und 5.
Der Grund dafür waren verschlissene Kolbenringe, die ca. 2 mm Spiel hatten, die Kolben waren zum Glück noch maßhaltig.
Also Motor raus, neue Kolbenringe mit 1. Übermaß besorgt, Zylinder gehohnt, Ventile neu eingeschliffen, neue Ventilschaftdichtungen, neue Pleuellager, eine neue Duplexkette, Zylinderkopf geplant und eine neue Kopfdichtung besorgt. Ein Motordichtsatz und eine neue Wasserpumpe war auch erforderlich. Da sowieso alles zerlegt war, habe ich auch die Vergaser reinigen, überarbeiten und neu einstellen lassen.
Mittlerweile ist der Motor wieder eingefahren, habe nach 1000 km nochmal einen Ölwechsel mit Filter gemacht und bin sehr zufrieden.
Mein Motorenbauer ist im Raum Neuss/Düsseldorf und hat für relativ schmales Geld sehr gut gearbeitet. Auf Wunsch schicke ich Dir den Kontakt per PM. Anbei einige Bilder von den Arbeiten.
Vorher:
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Re: 2800 CS aus USA

von andilin » Sa 8. Feb 2020, 17:59

Hallo Simon,
lass dich davon erstmal nicht verrückt machen. Dadurch, dass er wahrscheinlich schon ewig nicht gelaufen ist, kann es natürlich sein, dass die Ventile nicht richtig schließen und dadurch die Kompression flöten geht. Vielleicht kleben auch die Kobenringe.
Ich würde den Wagen ertsmal zum Laufen bringen und wenn er richtig warm geworden ist nochmal neu messen. Da wird das Ergebnis sicher anders ausfallen. Wenn nicht, wird dir wohl nichts anderes übrig bleiben, als den Motor zu zerlegen.
Gruß
Andi

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Sa 8. Feb 2020, 17:23

Hi, danke für die Rückmeldungen, hat mich ein Stück weiter gebracht.

Habe leider ein neues Problem, der Motor hat laut Werkstatt, nur 1-2 Bar Kompression, auf zwei Zylindern gemessen. Hatte möglicherweise jemand schon einmal das gleiche Problem.? Ich hoffe, der Motor ist nicht ganz hinüber.

Re: 2800 CS aus USA

von willies13 » Fr 24. Jan 2020, 23:02

Andi hat recht.
Ich habe nochmals in den techn. Unterlagen geguggt.
Beim 2800CS US Ausführung ist demgemäß (mit Ausnahme Modell 74) kein Widerstandskabel verbaut; sondern ein Vorwiderstand.
Nur bei Modell 74 ist es so ich es gefunden hatte.
Zumindest gemäß Unterlagen. Die Realität kann ja nochmals anders aussehn ...
GRüsse; Willy

Re: 2800 CS aus USA

von andilin » Fr 24. Jan 2020, 21:51

Hallo,
ja, das sehe ich ganz anders, da das Widerstandskabel nicht überall verbaut wurde. Du kannst das Kabel aber mal mit einem Ohm-Messgerät durchprüfen. Wenn es denn so sein sollte, hat Willy dann Recht. Da bei dir aber ja schon ein Widerstand verbaut war, kann ich mir das nicht vorstellen.
Ich habe im ürbigen auch einen US 3.0cs. Falls du mal Fragen zu den extra Teilen hast, die da so alle im Motorraum verbaut sind. Z.B Dehzahlunterdrucksteller, Drehzahlregelrelais, Aktivkohlefilter unter der Batterie, Unterdruckrelais an der Spritzwand etc..
Auch hast du hinten rechts im Kofferraum einen Behälter für die Tankentlüftung, den die EU Modelle nicht haben.

Gruß
Andi

Re: 2800 CS aus USA

von willies13 » Fr 24. Jan 2020, 19:04

Hallo Simon,
habe Dir einen Schaltplanauszug zur Lima beigefügt. Lima ist die No 20.

Vorwiderstand:
Gemäß Schaltbild wird die Zündspule über ein Widerstandskabel mit 0,9ohm/meter versorgt.
Bei geschätzten 1,4m Länge sind das 1,26ohm bereits eingebauter Vorwiderstand.
D.h. Du kannst die Zündspule ohne weiteren diskreten Vorwiderstand betreiben.
Oder sieht das jemand irgendwie anders ?

Grüsse; Willy
2020-01-24_19h01_45.png
C:\Users\willies\Pictures\Screenpresso\2020-01-24_19h06_39.png

Re: 2800 CS aus USA

von andilin » Fr 24. Jan 2020, 06:51

Hallo Simon,
klasse, was man mit Putzen und etwas lackieren so hin bekommen kann.
Wenn du nicht zu viel Geld in den Wagen versenken möchtest und du so viel originale Substanz wie möglich erhalten möchtest, finde ich es nicht gepfuscht, wenn du ihn nur von außen lackieren lässt. Wenn du aber ein eine Wertanlage haben möchtest, dann musst du schon tief in die Tasche greifen. Er muss dir gefallen, also mach es so, wie du es für richtig hälst.

Der Vorwiderstand muss schon mit der Zündspule passen, sonst hast du nicht den Zündfunken, den du brauchst oder die Kontakte rauchen dir schneller ab, als gewollt.
Wenn das Anlasserkabel schon so oxidiert ist, wie deins, würde ich es unbedingt erneuern, denn da gehen extrem hohe Stöme beim Starten durch. Das gibt es neu. Auch sämtliche Massekabel solltest du prüfen, reinigen und ggf. erneuern.
Mit dem Kabel an der Lima gucke ich heute Abend bei meinem cs mal nach.
gruß
Andi

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Do 23. Jan 2020, 19:25

Hi,

habe den Motorraum etwas aufgehübscht und den silbernen Lack mühselig vorsichtig runtergekratzt, erfreulicherweise ging der fast überall ab, außen klappt das leider nicht. Wollte ja ursprünglich alles neu machen, hab mich dann aber doch rasch für die einfacherere Lösung entschieden, würde daß, an den Türinnenseiten auch machen. Ist es denn arger Pfusch, nur die äußere Karosse zu lackieren, wenn es die gleiche Farbe ist.? Ich denke, daß spart mir einige 1000 Euro.

Hab noch neue Aufkleber und neue Dichtungen rangemacht und paar Teile lackiert. Lackierte Teile sind nicht perfekt,wenn man genau hinschaut, aber ist ja auch nur der Motorraum, denke ich lass das weitestgehend so. Teils ist leichter Oberflächenrost in den Kanten, habe da Wachs drauf,ich denke ,daß hält einige Zeit.

https://www.directupload.net/file/d/570 ... xg_jpg.htm
https://www.directupload.net/file/d/570 ... mv_jpg.htm


Habe noch ein paar Probleme, die Kabel zur Lichtmaschine waren teils abgebissen.
Da sind 4 Kabel, aber der Stecker hat nur 3 Anschlüsse, daß Braun gestreifte ist irgendwie überflüssig.?
IMG_0676[1].JPG
Dann habe ich noch eine neue Zündspule gekauft, auf der steht 0,9 Ohm Vorwiderstand, meiner hat aber ca 1,3 Ohm, könnte das Probleme machen.?
IMG_0637[1].JPG
Gibt es denn, daß Massekabel der Batterie zum Anlasser neu zu kaufen, meines ist ziemlich Grün.?
IMG_0638[1].JPG
Grüße

Simon

Re: 2800 CS aus USA

von willies13 » Sa 7. Dez 2019, 22:48

Hallo Simon,
so lange Du die beiden Schläuche nicht vertauschst ist alles i.O.
...irgendwo gibt es auch ein Bild dazu; sag wenn Du das brauchst.

Ich würde die alten Zündkabel komplett rauswerfen (kein Risiko zu Nebenableitungen) und analog wie Andi (?) sagte,
ersetze auch den Verteiler bzw. die ganze spezifische Mimik.

Und falls der Motor schon ewig nicht mehr lief, gehe am besten so vor wie in dem Link zu der Grebaruchtwagenprofissendung.

Viel Erfolg.
Grüsse; Willy

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Sa 7. Dez 2019, 10:47

IMG_0456.JPG
Ich wollte noch den Unterdruckschlauch vom Verteiler anschließen, nur hab ich da zwei Anschlüsse an der Dose, ist das denn so richtig, wie auf den Bildern.?
Also da ran, wo der alte abgebrochen ist.
IMG_0480.JPG
Gibt es denn irgendwo eine Art Schaltpan, auf dem der Verluf dieser ganzen Unterdruckschläuche aufgezeichnet ist.?

Danke schon einmal.

Grüße
Simon
Dateianhänge
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Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Sa 7. Dez 2019, 10:37

Hi,

ich habe eine paar Dinge, bei denen ich nicht so recht weiterkomme, viellleicht kann mir jemand helfen.Da sich daß, mit der Werkstatt, noch etwas verzögert, wollte ich ein paar vermeintlich einfache Sachen selber machen.

ich habe die Zündkabel getausch, dabei ist mir aufgefallen, daß bei den alten Kabeln noch eine Abzweigung auf einen Stecker geht, der aber ins Leere läuft, die neuen Kabel haben das nicht. Kann ich den Stecker einfach entfernen.?
IMG_0431.JPG
IMG_0430.JPG
Dann wollte ich den Schlauch zwischen Luftfilterkasten und Zylinderkopfdeckel erneuern.
IMG_0457.JPG
Leider habe ich da irgendwie den falschen bestellt, weiß denn jemand wofür der zu gebrauchen ist und wo es den richtigen gibt.?

Re: 2800 CS aus USA

von andilin » Mo 11. Nov 2019, 23:42

Hallo Simon,
ja, das ist das Steuergerät für die Transistorzündung. Mich wundert es nur, wie komisch das Kabel da aus dem Verteiler kommt.
In deiner Stelle würde ich den ganzen Krempel rausreißen und erstmal wieder auf eine normale Kontaktzündung umbauen. Dann weißst du wenigstens, dass die Zündung schon mal passt. Oder hole dir einen kompletten gebrauchten Verteiler.
Gruß
Andi

Re: 2800 CS aus USA

von willies13 » Mo 11. Nov 2019, 22:42

Hallo Simon,
ja; sieht aus wie eine historische Transistorzündung ....
Wenn Du den Zündverteiler eh schon raus hast:
Ich würde die Elektrik zusammen bauen; Power drauf geben, von Hand am ausgebauten Zündverteiler drehen und dann müsstest Du einen Zündfunken bekommen.

Wenn man einen Unterbrecher dran hat, kann man statisch die Zündung grob auf OT einstellen.
Und dann bei laufendem Motor genau einstellen (was damals halt genau war)
Ich weiß nicht, wie man bei Transistorzündung vorgeht.

Und gemäß früheren Beiträgen von einigen E9 Enthusiasten:
Check die Karrosserie (oder lass es machen) und entscheide dann, ob Du das Projekt machen willst.☺☺☺
Der "Rest" ist finanziell überschaubarER...

..so kann der Fuß einer A-Säule / Schweller im Verborgenen aussehen..

Grüsse; Willy
Dateianhänge
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Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Mo 11. Nov 2019, 19:47

Hi, danke für die Tips, ich komme aus Baden Württenberg, aus der Nähe von Reutlingen.

wegen der Ferder, muss ich nochmal nachschauen, was da drin steckt, ich bin da nicht so nah hin, weil ich nicht wusste ob der Wagen möglicherweise runterkracht.

Die Bremsen werd ich wohl komplett neu machen, sollte ich damit jemals fahren. Bremsscheiben konnte ich schon günstige ergattern für 120 komplett,hoffe die passen, war garnicht so einfach, weil es überall nur die innenbelüftete gibt.
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Habe ein Bild vom Scheinwerfergehäuse gemacht, da wo das Kabel des Sensors hingeht, ist das Gerät darauf vielleicht das Steuergerät für die Zündung.?
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Dateianhänge
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Re: 2800 CS aus USA

von willies13 » So 10. Nov 2019, 09:48

Hallo Simon,
in Ergänzung zu dem was Andi geschrieben hat.
- Übel festsitzende Schrauben bekommst Du beispielsweise so lose:
https://www.louis.de/rund-ums-motorrad/ ... ben-loesen
- Vorderachse zusätzlich: Die Bremsscheiben werden wohl fällig sein und ggf. sind auch die Kolben in den Bremssätteln fest.
Das Fett in den Radlagern muß man auch schauen.
Und natürlich der Zustand der Stossdämpfer.
Bremsschläuche rissig / porös ?
- Zündung: Nach dem was man sieht, kann das nicht tun.
- Vor einem Startversuch würde ich ggf. auch den Sprit tauschen. Der altert leider auch.
- Hier ist auch ein Bericht, wie man sukzessive einen Motor wieder in Betrieb nimmt, wenn er sehr lange gestanden ist:
https://www.dmax.de/programme/die-gebra ... 3060004100
- Die Kotflügel sind geschweisst und wenn Du sie abmachen willst, mußt Du dazu auch die Windschutzscheibe ausbauen.
- Vielleicht würde sich jemand aus dem Forum finden, der mit Dir vor Ort eine Bestandsaufnahme macht.
In welcher Ecke wohnst Du denn ?
Grüsse; Willy

Re: 2800 CS aus USA

von andilin » Sa 9. Nov 2019, 20:24

Hallo,
deine Bilder vom Verteiler sind recht schlecht, da kann ich nicht drauf erkennen, ob es sich um eine kontaktgesteuerte Transistorzündanlage handelt.
Wenn ja, dann muss dafür noch irgendwo eine Steuergerät sitzen. Wenn die Gelenke nicht ausgeschlagen sind, also kein Spiel haben und die Gummiteile nicht brüchig und porös sind, musst du sie nicht unbedingt tauschen.
Was hängt denn da zwischen deiner rechten vorderen Feder?
Gruß
Andi

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Sa 9. Nov 2019, 20:19

Den platten Reifen habe ich auch noch gewechslt.
Wie wahrscheinlich, ist es denn, daß nach der langen Zeit die ganzen Spurstangen und Querlenker getauscht werden müssen, gibts da denn Erfahrungswerte.
Dateianhänge
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Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Sa 9. Nov 2019, 19:16

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Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Sa 9. Nov 2019, 19:11

Hi,

habe herausgefunden, daß es sich um einen elektronischen Kontaktschalter, Sensor handelt, bei dem wohl auch der Kondensator nicht mehr benötigt wird. Wahrscheinlich lass ich den erst einmal verbaut, hat jemand Erfahrung, ob das gut funktioniert.?

Habe auch mit der Inspektion weiter gemacht und mir ein Endoskop fürs Handy für 20 Euro gekauft, funktioniert ganz gut, ich konnte damit an die Motornummer rankommen.
IMG_0344.JPG
Habe dann die Seiteverkleidung im Fußraum entfernt, da ist schon heftig Rost am inneren Kotflügel, kann man den den auch irgendwie entfernen, ohne den gesamten Kotflügel abzuschneiden.?
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Wollte dann die Schwellerverkleidung entfernen, leider sind die Schrauben so fest, ich hab die meisten schon rund gemacht, hat da jemand eine Idee wie man die gelöst bekommt, ich könnte den Schraubekopf abhauen, aber den Rest krieg ich dann ja nie mehr raus.?
Würde dann auch mal mit dem Endoskop versuchen die Schweller innen zu begutachten. Das wäre schon wichtig.
IMG_0383.JPG
Habe auch mit dem Mechaniker gesprochen, er holt den Wagen demnächst und versucht den Motor zum laufen zu bringen und macht ein großen Service, mehr aber erstmal nicht. War nicht ganz so begeistert vom Zustand und meinte auch wird alles recht teuer, naja, mal abwarten ob überhaupt Motor,Getriebe und Kupplung so ohne weiteres funktioniert.

Grüße

Simon

Re: 2800 CS aus USA

von willies13 » Fr 4. Okt 2019, 18:48

Hi,
in dem Augenblick, in dem der Unterbrecher öffnet, wird der Strom durch die Zündspule unterbrochen und die im Magnetfeld gespeicherte Energie wird als Hochspannung an die Zündkerzen gegeben.
Oder in anderen Worten: Ohne funktionierenden Unterbrecher läuft der Motor net........
Grüsse; Willy

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Fr 4. Okt 2019, 18:42

Hi,

in dem Verteiler war nur noch der Rote Verteilerkopf aufgesteckt und eine Ard Erdungskabel angeschraubt, welches in die Karosserie hinein geht.
Sonst war da nix, ist es denn möglich, daß der Kontaktsatz und Kondensator überbrückt wurde.?
Dateianhänge
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Re: 2800 CS aus USA

von andilin » Do 3. Okt 2019, 19:22

Hallo,

wenn das an der Tür alles ist, dann herzlichen Glückwunsch! Besser geht ja kaum.

Wo sind denn die Teile im Verteiler geblieben?

Da wurde bestimmt eine Delle am Seitenteil zugespachtelt.

Gruß
Andi

PS: Ich habe auch eine US Ausführung mit den ganzen Schläuchen. Das wird schon.

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Do 3. Okt 2019, 18:41

Bild
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Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Do 3. Okt 2019, 18:39

Hi,

ich bin leider noch nicht wirklich weitergekommen, habe aber noch nicht ganz aufgegeben, ich wollte den Zündkontaktschalter tauschen, da ich dachte so einfache Dinge könnte ich noch selber machen und das Geld sparen.
Gibt es denn einen einfachen Trick wie man den rausbekommnt, ich möcht jetzt nicht gleich alles kaputt machen.? Sonst lass ich den erstmal drin.

Die ganze Mechanik und Schläuche machen mir ja schon fast mehr Sorge als der Rost an der Karosse, zumindest im vorderen Teil des Wagens, vielleicht sieht das aber auch schlimmer aus als es ist, habe zwei Videos verlinkt, hoffe die sind nicht zu langweilig.

https://www.youtube.com/watch?v=-zJs-Jd ... e=youtu.be
https://www.youtube.com/watch?v=QcJxNLi ... e=youtu.be

Habe auch noch Bilder von einer Türe gemacht und einer Stelle an der gespachtelt wurde. Vielleicht weiß jemand warum man da so dick Spachtel drauf macht, wenn das Blech unten eigentlich noch in Ordnung ist. Haben die früher von Werk ab so dick Lackiert.?
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2800 CS aus USA

von TomHom » Do 19. Sep 2019, 07:45

Moin,

es wird ja nur der Magnetschalter geschaltet, der zieht keinen großen Strom. Hierfür gibt (gab) es auch Fernbedienungsschalter:
Anlasser Fernbedienungsschalter[1].jpg
Diese sind an den Klemmpunkten gut isoliert. Vor dem Anschließen auf jeden Fall die Batterie erst einmal abklemmen. Des weiteren gilt es zu beachten dass, wenn die Zündung längere Zeit eingeschaltet bleibt und die Unterbrecherkontakte zufällig geschlossen sind, über diese dann Strom fließt und sie verbrennen können.

Gruß

Thomas

Re: 2800 CS aus USA

von andilin » Do 19. Sep 2019, 06:47

Hallo,

bei der Überbrückung von der Klemme 50 dann aber bitte Ringe und Uhren ablegen, sonst könnte das schmerzhaft werden!

Gruß
Andi

2800 CS aus USA

von TomHom » Mi 18. Sep 2019, 23:33

Hallo Simon,

so sieht der Zündanlassschalter aus, Detailfotos kann ich Dir bei Bedarf gerne schicken:
E9 Starterknopf parallel zum Zündanlaßschalter[1].jpg
Hier installiert wurde ein Starterknopf parallel zur Stellung "Motor anlassen" des Zündschlosses. Bei dieser Schlüsselstellung brechen dann leider oft die Zündschlüssel ab, deshalb baue ich mir diesen Starterknopf gerne bei schwergängigen Zündschlössern ein.
Mit dem Schraubendreher kannst Du den Anlassschalter in die Position "Zündung" bringen, dann entsprechend die Kabel "grau" und "schwarz" über einen (beliebigen Schalter) kurzschließen.
So kannst Du zumindest schon mal Deine ersten Startversuche durchführen!

Eine andere Möglichkeit zum Starten des Motors wäre Klemme 50 des Anlassermagnetschalters über den Batteriepluspol zu schalten.

Gruß

Thomas

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Mi 18. Sep 2019, 19:27

Hallo Uli,

danke für das Angebot, ein kompletter Tausch wäre wohl das beste, werde gebenenfalls später darauf zurückkommen, momentan muss ich erst mal versuchen den Wagen einigermaßen zum laufen zu bekommen.

Ich habe momentan ein etwas größeres Problem mit dem Zündschloß, ich habe ein Schlüssel nachmachen lassen, bei der Firma Luke Schlüssel, leider passt er nicht, lässt sich nicht drehen. Könnte, daß an dritter Stelle auch ein O sein und keine Null.? Kann mir das irgendwie nicht erklären.

Leider wurde beim Ausbau des Lenkschlosses auch der Zündanlassschalter zerstört, zumindest kann ich den nirgends finden, nur einen Rest, vielleicht erkennt das jemand um was es sich dabei handelt.


Vielleicht hat auch jemand noch einen zum Verkauf, den er nicht benötigt.?

Danke schon einmal im Voraus

Grüße

Simon
Dateianhänge
IMG_0274[1].JPG
IMG_0273[1].JPG
IMG_0254[1].JPG

Re: 2800 CS aus USA

von ulisch » Mi 18. Sep 2019, 09:38

Hallo Simon,

da hast Du Dir was grösseres vorgenommen!
Fall Du Interesse hast: Ich habe eine E9 Sitzgruppe in meinem 2000CS, die ich in der nächsten Zeit gegen eine originale 2000er Einrichtung tauschen will. Die Sitze sind Stoff silbergrau, Kunstledereinfassung schwarz, sind z.T. ausgebessert, aber sonst sehr brauchbar.
Ich mach gern ein paar Fotos, falls Du Verwendung haben solltest. Mein Umbau ist erst in der nächsten Saison geplant, also keine Panik.
Mein CS ist übrigens auch reimportiert aus USA, allerdings ist das schon ne Weile her.

Gruss
Uli

Re: 2800 CS aus USA

von Waldemar » Sa 14. Sep 2019, 21:23

Hallo Simon,

ich würde sagen die Karosse hat eine gute Substanz.
Wichtig ist, dass dein Coupé komplett und unverbastelt ist.
Alles andere liegt nur noch in deiner Hand.
Um dir etwas Motivation zu geben, hänge ich ein Bild von meiner Karosse mit dran.
Dafür habe ich auch 10000 € bezahlt.
Viel Erfolg!

Gruß Waldemar
Dateianhänge
Screenshot_20190914-192804_Gallery.jpg

Re: 2800 CS aus USA

von andilin » Sa 14. Sep 2019, 18:15

Hallo,
ich glaube, dass das am Handschuhfach nur Flugfrost ist. Sieht mir nicht nach durchgerostet aus. Ich finde den Blechzustand immernoch recht gut.
Ich hoffe, du hast Glück und es zieht sich Blechmäßig so weiter durch.
Gruß
Andi

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Sa 14. Sep 2019, 17:04

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Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Sa 14. Sep 2019, 17:02

Hallo,

da bin ich ja froh, daß es vielleicht doch nicht ganz so ein Fehlkauf war, aber wahrscheinlich versteckt sich doch an einigen Stellen der Rost, ich habe mal noch Bilder durch die Handschuhfächer gemacht, da sieht man schon deutlichen Rost, ich weiß nicht ob das schon kritisch ist.

Was ich aber toll finde, ist das der Zylinderkopf die 71 eingraviert hat, müsste ja bedeuten, daß es der originale ist, an die Motornummer bin ich leider nicht rangekommen.

Grüße

Simon
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Re: 2800 CS aus USA

von Christian » Sa 14. Sep 2019, 09:51

Hallo Simon,

es ist immer so das einem viele von so einem Projekt abraten. Das liegt daran dass die meisten bereits ein Projekt dieser Art mit allen Schmerzen und Kosten hinter sich gebracht haben. Was die meisten vergessen ist das jeder von uns mit dieser Euphorie an sein erstes Projekt rangegangen ist und versucht hat in Lösungen zu denken - ich denke nicht das Du vorhast aufzugeben - Davon rate ich Dir auch ab. Das Ergebnis wird sich lohnen. Was ich Dir aber mit auf den Weg geben kann ist das Du von Anfang an alles richtig machen sollst denn mögliche Sparversuche kosten Dich doppelt und dreifach!

Zerlege das Auto mit Fotodokumentation und restauriere die Einzelteile wenn möglich was nicht mehr taugt kannst Du immer noch verkaufen es geht fast alles weg über diverse Portale :)

Zeit wird es ohnehin kosten also kannst Du in Ruhe nach Ersatzteil-Schnäppchen Ausschau halten. Es gibt immer wieder Rabattaktionen bei Wallothnesch und es werden auch immer wieder gute Teile hier im Forum angeboten.

Viel Erfolg und weiter mutig bleiben

Grüße

Christian

Re: 2800 CS aus USA

von M30 » Do 12. Sep 2019, 19:28

Hallo Simon,
nachdem etliche Forenmitgieder deinen Kauf verrissen haben, schließe ich mich der Meinung der letzten Beiträge an: Sieht gar nicht so schlecht aus!
Es bleibt trotzdem viel zu tun und ganz preisgünstig wird's vermutlich nicht. Könnte sich aber mit Eigenleistung und einer günstigen Werkstatt lohnen.

Viel Erfolg & Gruß
Michael

Re: 2800 CS aus USA

von E9 CSi » Mi 11. Sep 2019, 20:05

Hallo Simon,

Dein in den USA gekaufter E9 ist blechmäßig seit langem das Beste, was in Sachen E9 von vornherein als Restaurationsobjekt verkauft wurde. Da hast Du echt Glück gehabt.

Wenn Du Dein Glück nicht überstrapazieren willst, solltest Du das Auto - wie Du das alternativ ja auch schon erwogen hast - gleichwohl nicht selbst angehen, sondern lieber so wie es ist weiterverkaufen. Ich denke nicht, dass Du das mit Verlust tun musst, schon gar nicht mit größerem Verlust. Das Auto scheint mir optimal für jemanden, der ein Auto mit sehr schlechter Karosserie, aber guter Innenausstattung und Zierrat sein eigen nennt. Der kann sich, aber nur wenn er sehr vieles selbst machen kann, aus beiden Fahrzeugen mit noch überschaubarem Budget ein gutes Auto aufbauen.

Egal, was Du tust, verabschiede Dich in jedem Fall davon, dass das - hättest Du auch für alles Fehlende/Kaputte in Sachen Innenausstattung und äußerem Zierrat entweder ein Spenderfahrzeug oder Bezugsquellen - eine einfache, kostengünstige und am Ende auch schnelle Restauration werden könnte. Zwar redet sich das ein jeder am Anfang schön und insofern ist es auch kontraproduktiv, wenn z.B. ich oder zuvor Andi das Blech Deines E9 loben. Eine E9-Restauration aber ist im Schwierigkeitsgrad ziemlich weit oben angesiedelt. Nicht wenige solcher Restaurationen kommen nie zum Ende, misslingen oder das Ergebnis fällt zumindest so aus, dass am Ende ein Auto dasteht, dass die hineingeflossenen Investitionen nicht ansatzweise wert ist oder wieder einspielen könnte.

Auch wenn die wirklichen Autoliebhaber - dazu zähle ich mich - nicht darauf sehen, was ihr Schätzchen kosten wird oder gekostet hat, sondern immer dasjenige investieren, was sie halt irgendwie können, sind die Leute, die für ihr Geld nicht arbeiten müssen und es einfach "verbrennen" können, doch meistens dünn gesät. Wahrscheinlich musst auch Du Dein Geld - wie ich - im Schweiße Deines Angesichts verdienen und willst deshalb nicht nur, sondern kannst es tatsächlich auch nicht einfach so zum Fenster hinauswerfen. Dann lass besser die Finger von dem Auto, denn aus dem was Du schreibst, klingt heraus, dass Du zur Restauration des Autos ersichtlich viele und zu bezahlende fremde Hilfe in Anspruch nehmen musst.

Gruß Micha

Re: 2800 CS aus USA

von andilin » Mi 11. Sep 2019, 17:50

Hallo Simon,

also ich muss sagen, dass das auf diesen Fotos doch gar nicht so schlecht aussieht. Die Türspalte sehen gut aus. Das die Türen nicht richtig zugehen liegt vielleicht an den Türdichtungen oder an falsch eingestellten Seitenscheiben. Ist das denn bei geöffneten Scheiben auch so?
Die Sache mit dem Zündschloss bekommst du hin. Ich glaube, dass das zurzeit das geringste Problem ist.
Die Risse auf den Bildern mit den Federdomen sind nur die Bitumenmatten darauf. Die solltest du sowieso entfernen, um zu sehen was darunter los ist.
Das die Inneneinrichtung weitgehens hin ist, wußtest du ja vorher schon, aber auch da bekommt man mit Geduld so einiges im Netz.
Was nun unter dem Lack ist, weiß natürlich keiner, das wird sich zeigen. Auf diesen Bildern seht es aber nicht nach viel Spachtel aus. Und auch alles andere in den Radhäusern sieht vorerst nicht schlecht aus. Wird sich natürlich erst nach dem Entfernen vom U-Schutz zeigen. Jedenfalls sieht es noch nicht verpfuscht aus und das finde ich sehr wichtig.
Ich hätte mich gefreut, wenn mein E9 noch so ausgesehen hätte. Da war eigentlich nur die Inneneinrichtung Top und der Rest Müll.

Freu mich auf weitere Bilder.
Gruß
Andi

Re: 2800 CS aus USA

von retx0596 » Mi 11. Sep 2019, 17:16

Der Wagen ist gestern tatsächlich angekommen, nachdem ich den ersten Schock verdaut habe, habe ich ein paar Bilder gemacht, hauptsächlich erstmal vom vorderen Teil, werde dann noch mehr machen wenn ich die Schwellerverkleidungen gelöst bekomme.
Insgesamt sieht der schon etwas mitgenommen aus, vorallem Innen ist es etwas müffelig und der Unterboden ist schlecht. Sieht auch so aus, als ob unter dem Lack teils schon viel Spachtel und auch Rost ist, das Blech klingt so dumpf beim draufklopfen, ist das normal.? Aber trotzden sieht die Karosse noch recht robust aus, kann das aber nicht wirklich beurteilen.Die Stoßstangen sind in sehr gutem Zustand, immerhin etwas positives. Die Türen gehen nicht richtig zu, ist das problematisch.?
Problem war auch, daß die Spedition den Wagen nicht verladen konnte, weil kein Schlüssel dabei war und dann erstmal das Zündschloß ausbauen musste. Kann ich denn mit der Nummer auf dem Schloß einen neuen Schlüssel beantragen.?

Insgesamt, seh ich das jetzt nicht so negativ, müsste sich das noch jemand vom Fach ankugen,ob das wirklich Sinn macht, bevor ich hier mehr Geld investiere. Bis jetzt waren es ziemlich genau 13500 mit Lieferung vor die Haustür.
Werde wahrscheinlich noch versuchen den Motor in gang zu bekommen und den Wagen dann erstmal unterstellen, damit er nicht im Winter im Freien steht. Danach überlegen wies weiter geht.

Bilder sind leider etwas verdreht.

https://www.directupload.net/file/d/557 ... eh_jpg.htm
https://www.directupload.net/file/d/557 ... fv_jpg.htm
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https://www.directupload.net/file/d/557 ... 5h_jpg.htm

Re: 2800 CS aus USA

von andilin » So 8. Sep 2019, 08:32

Hallo,
nun lasst Simon doch den Wagen erstmal genauer inspizieren. Am besten mit einem E9 Fachmann. Ihr habt doch noch gar keine genauen Bilder vom Unterboden und den typischen Stellen des E9 gesehen. Wie könnt ihr denn sagen, dass da gar nichts gutes dran ist. Wenn ich mir den Bereich Kotflügel und Federdome vorn auf den ersten Bildern angucken, sieht das doch gar nicht schlecht aus. Und der erste Lack scheint es auch noch zu sein, also nichts übergepfuscht. Das wichtigste ist ja nun mal das Blech der Karosse.
Simon, lass uns bitte weiter an deinem Projekt teilhaben. Es muss nicht immer ein super pefekt restaurierter E9 werden. Wird meiner auch nicht.

Gruß
Andi

Re: 2800 CS aus USA

von Nitro103 » Sa 7. Sep 2019, 19:42

Hallo Simon,

leider kann ich meinen Vorrednern im Wesentlichen nur zustimmen!
Ich sehe an dem Auto nämlich nichts, was gut ist, d.h. hier wäre wahrlich ein „Vollprogramm“ fällig. Beim Ansehen der Bilder habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt.

Solltest Du diesen BMW (vernünftig) restaurieren wollen, wird diese Geschichte teurer werden als die 30 bis 50 Tsd, die Du auszugeben nicht bereit warst. Insofern muss ich auch dem Peter widersprechen, dass Dich dieses Projekt inkl. Anschaffungskosten „nur“ 40 bis 45 Tsd kosten würde.
Es kommt natürlich auch auf Deine Ansprüche an: Wenn das Auto nur „irgendwie fahren“ soll, das Aussehen aber keine Rolle spielt, wird’s günstiger.
Der finanzielle Aufwand ist am Ende einer Restaurierung bei einem billig eingekauften Auto oftmals höher als bei einem Fahrzeug mit einem höheren Preis - vom zu erwartenden Ärger und Zeitaufwand mal ganz abgesehen. Dein BMW wäre dafür ein Paradebeispiel!

Mein Rat: Ich würde versuchen, dieses Auto als „Schlachter“ zu verkaufen, um den finanziellen Schaden in Grenzen zu halten, und diesen würde ich dann als Lehrgeld abhaken. Das ist zwar ärgerlich, aber besser als ein Fass ohne Boden!

Viele Grüße
Robin

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